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Produktbeschreibung
Beim Pirschangeln auf Karpfen im Uferbereich in der Nähe von Hindernissen, Seerosen oder Schilf ist es grundlegend notwendig, dass man über eine Rute verfügt, mit der man den gehakten Karpfen schnellstmöglichst von den Gefahrenzonen wegpumpen kann. Bei zahlreichen Tests konnte ich feststellen, dass man mit der CQ genau diese Kontrolle hat, die man benötigt, um die Fische sicher zu drillen. Dies erlaubt es einem den Fisch schnell von Hindernissen wegzudrillen und volle Kontrolle zu bewahren, bevor der Fisch realisiert, was vor sich geht. Es war grundlegend wichtig die Aktion dieser Rute perfekt abzustimmen. Ein zu steifer Blank würde für Ausschlitzer sorgen, ein zu weicher würde keine Kontrolle im Drill ermöglichen. Nach einem Gespräch mit dem Technikteam von Century wurden die ursprünglichen Muster überarbeitet und speziell das Handteil geändert, um die Rute perfekt abzustimmen. Bei den meisten Pirschruten sind die Ringe recht klein, wahrscheinlich um ins Gesamtbild der Rute zu passen. Nichtsdestotrotz kann sich auch beim Pirschangeln schnell mal Kraut in der Schnur verfangen, daher bietet ein großer Spitzenring von 16 mm erhebliche Vorteile. Die Pirschrute deckt alle Situationen ab und ich kann mir gut vorstellen, dass es auch einige Angler geben wird, die die CQ an kleinen Gewässern als normale Rute einsetzen bzw. fischen werden. Ken South, ein Angler, der ebenfalls eine große Rolle bei der Entwicklung der Ruten, gespielt hat, teilt seine Eindrücke bezüglich einer der etwas kürzeren als gewöhnlichen Century Rute. Das Uferangeln bietet viele Variationen, angefangen von kleinen Gewässern bis hin zu großen windbewegten Gewässern oder, wie in meinem Fall, einem langen Kanalstück. Dies kann den Angler, der die Fische fast direkt unter der Rutenspitze fangen möchte, vor eine Vielzahl von Herausforderungen stellen. Karpfen schwimmen grundsätzliche gerne Uferbereichen entlang. Das ufernahe Angeln war schon immer eine beliebte Taktik unter Anglern, jedoch in letzter Zeit haben sich viele auf das Zigfischen und das präzise Distanzangeln mit distance sticks konzentriert. Uferbereiche bieten den Fischen oftmals Krautgürtel, Flachwasserzonen mit Hindernissen, überhängende Bäume und Büsche. Dies sind gleichzeitig auch Problem- bzw. Gefahrenzonen für den Angler. Folglich benötigt man für das Uferangeln eine Rute, die über die Stärke verfügt, dem Angler im Drill die volle Kontrolle zu bieten, um den Fisch von Hindernissen fernhalten zu können. Die Rute muss dabei aber gleichzeitig weich genug sein, um die aggressiven Fluchten des Fisches auf solch kurze Distanz abzupuffern. Bei dieser Art des Angelns besteht ein hohes Risiko Fische auszuschlitzen und daher muss die Rute sich komplett durchbiegen können. Dies ist für mich grundlegend wichtig. Die Rute muss von der Länge her zudem geeignet sein, um mit ihr problemlos Köder im Uferbereich platzieren zu können, ohne dabei Gefahr zu laufen, sich in überhängenden Bäumen zu verheddern. Beim Uferangeln ist man oft in Bereichen unterwegs, die etwas zugewachsen sind. Auf der anderen Seite muss die Rute aber dennoch lang genug sein, um den Köder hinter am Ufer befindlichen Krautzonen oder am Ende überhängender Büsche platzieren zu können. Zudem muss die Rute leicht sein, da man sie in Verbindung mit leichten Rollen einsetzt. Da der Uferangler meist auch sehr mobil angelt, ist jedes Gewicht, das gespart werden kann, von Vorteil. Die Century CQ 11ft wurde konzipiert, um die bereits geschilderten Problemsituationen mit Bravour zu meistern und genau das tut sie in gewohnter Centuryperfektion. Vom dezenten Stealth Finish bis hin zu der komplexen Carbonkonstruktion, die der Rute seine Kraft und besondere Aktion verleiht. In den vergangenen 18 Monaten habe ich bei Tests die CQ in einer Vielzahl von Situationen eingesetzt. Vom Fischen mit geflochtenen Vorfächern und schweren 100 Grammbleien an Kanalwänden bis hin zum Fischen mit Choddies in Verbindung mit einem leichten Blei an einem stark verkrauteten Tageskartengewässer in Essex. Um ehrlich zu sein, egal wo ich angle, ich versuche stets die Uferbereiche zu beangeln, da die Verwendung von distance sticks zu einem regelrechten Distanzangelboom geführt hat. Die Uferbereiche werden an manchen Gewässern oftmals völlig ignoriert bzw. übersehen. Die Angler werfen oft große Distanzen und füttern dort an. Sie sind damit beschäftigt, die Wicklungen um Ihre distance sticks zu zählen, während sich vor den Füssen meist eine natürliche Futterzone befindet. Das gibt Ihnen zu denken oder nicht?

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